Die Welt von Gestern… oder: was uns dieses Jahr erwarten könnte

Januar 26th, 2010 von Daniel

Fast ein Jahr, ist es schon wieder her: die CeBIT in Hannover.Viele neue Sachen konnte man bestaunen, viele Versprechen hören: “Ja, das werden wir dieses Jahr aaaaalles verbessern!” Gut, was will man sonst auf so einem Stand auch sonst sagen. Manche Sachen werden auch als neu angepriesen, obwohl es sie schon längst gibt. Nur fallen sie uns möglicherweise im Alltag nicht auf. Aber schön präsentiert mit einem möglichst modernem Stand in einer der zahlreichen Hallen kommt alles erstmal gut rüber.

So zum Beispiel ein wichtiges Thema der Cebit 09: GreenIT. Und ja, es ist natürlich auch wichtig. Doch irgendwie habe ich manchmal das Gefühl, diese Welle flacht doch etwas ab. Dabei ist das Thema noch genauso wichtig wie früher. Nur weil wir Wirtschaftskrise haben, können wir unser Klima nicht vernachlässigen! Was mir aber in letzter Zeit doch auffällt, vielleicht auch weil meine Augen durch die viele Werbung auf der Cebit für GreenIT geschärft wurden, dass viele Hersteller den Stromverbrauch der Geräte, v.a. im Standby, wie alle anderen technischen Daten behandeln und sauber mit angeben. Gut, früher hab ich da nie drauf geachtet und es war mir egal. Ja, eine blöde Einstellung. Aber nun schau ich doch gerne auf diese Angaben um auch Geräte in diesem Punkt zu vergleichen. Werden wir diesmal wieder mit großen Werbeplakten für die “GreenIT-Halle” auf der Cebit rechnen? Wünschenswert ist es zumindest.

Kommen wir zur Welt von Gestern: Dem FuturePark. Innovationen, die die Welt von übermorgen begeistern sollen. So könnte der Slogan für diese Halle heißen. Kommt man zum “richtigen” Eingang rein, am besten noch frisch aus der Halle über unser Klima (GreenIT), wundert man sich schon über diesen wohl doch eher geringen Klimaschutz auf der Cebit. Unnötige Abfälle werden produziert, die nur die Kreativität eines Instituts zeigen sollte. Dies sah zwar doch ganz nett aus, war aber auch nicht unbedingt nötig: Eine Treppe wurde mit vielen Klebezettel verziert.

Cebit - DIE TreppeGut, so viel dann erstmal dazu. Kommen wir nun zum technischen. Oh, ich sehe eine Küche. Nein, nicht irgendeine! Hier wird alles zentral über Computer gesteuert, sogar mit Internetanbindung, damit der Mixer weiß, wie lange er anbleiben muss, damit der Bananenmilchshake auch gut wird. Frage: Wo ist der Unterschied, wenn ich mich durch ein Menü durchhangel zum Rezept und hier nochmals über Knopfdruck den Mixer starte, als wenn ich es gleich per Hand mache? Klar wird der erste nicht unbedingt perfekt. Aber Übung macht den Meister! Vor allem, was soll so toll “futuristisch” an diesem System sein? Ich war demletzt in einem Theater in der Technik: Da steht auch ein sehr ähnlicher Touchscreen rum, mit dem man alle Stromkreise dimmen und schalten kann. Und noch ein großes Lichtpult dazu, wo man auch alles automatisch einschalten lassen könnte. So, tausche Lampen gegen Mixer und Herd und voilá ist die Küche der Zukunft bereits jetzt im Theater. Achja: Und das ganze System lässt sich manuell auch über einen kleinen PDA schalten, damit man die Lichter bequem einstellen kann. Das ist doch mal bequem. Was wird dann wohl in diesem Jahr die Küche der Zukunft sein? Muss man den Herd mit Kohle und Holz befeuern, weil es eine behaglichere Wärme ausstrahlt und uns unser Klima sowieso egal ist?

Geschrieben in Computer & Internet | 1 Kommentar »

Diese Freaks…

Januar 26th, 2010 von Daniel

Computerspielen macht süchtig. Den einen mehr, den anderen weniger. Und Extreme sind hier genauso wenig ausgeschlossen wie ein 5-kg-Fisch beim Angeln.

Das nachfolgende Video dürfte zwar hinreichend bekannt sein, aber zur allgemeinen Erheiterung und um ein paar von euch doch mal wieder zum nachdenken anzuregen, wie weit uns “diese PCs” verändern können, füge ich es an dieser Stelle nochmal mit ein.

Geschrieben in Computer & Internet | Keine Kommentare »

Nachtrag: Social Networks

Januar 24th, 2010 von Daniel

Besucht man in diesen Tagen das SchülerVZ, so springt einem sofort der Banner auf der Startseite ins Auge: Wir sind nun 16 Millionen. Gemeint sind natürlich Mitglieder und zwar in allen VZ-Netzwerken, also StudiVZ, SchülerVZ und MeinVZ. 5,5 Mio. Sind davon im SchülerVZ. Die Seite Winfuture.de zählt noch weitere Fakten auf:

  • Mitglieder SchülerVZ: 5,5 Mio.
  • Mitglieder StudiVZ: 6 Mio.
  • Mitlgieder MeinVZ: 4 Mio.

(wer das jetzt zusammen zählt kommt zwar nicht auf 16 Mio., aber die Angaben sind ja auch alle gerundet)

  • 40% der Nutzer besuchen die Seite täglich
  • 60% besuchen sie mehrmals wöchentlich
  • 13 Mio. verschickte Nachrichten pro Tag
  • 2 Mio. hochgeladene Bilder pro Tag
  • 9 Mio. Gruppen
  • 1,4 Mio. Statusmeldungen pro Tag

Der Chef meint: Das drückt die Zufriedenheit der Benutzer aus, was auch an der stetigen Weiterentwicklung liegt.

Quelle: winfuture.de

Geschrieben in Computer & Internet | Keine Kommentare »

Twitter, Facebook & Co.

Januar 20th, 2010 von Daniel

Social Networks – Eins der großen Schlagworte unserer Zeit. Aber was soll daran denn eigentlich so besonders sein?

Bestimmt ein Vorteil, oder doch Nachteil, für die Leute mit Minderheitskomplexen: Sie können auf einen Blick sehen, wie viele Freunde sie haben – Ich habe fast 300 und bin stolz darauf.

Außerdem kann auch der letzte Hinterwäldler sehen, was alles so abgeht. Schließlich lädt ja jeder Fotos hoch, mittlerweile sogar schon vom Handy aus – Die weilt hat einfach zu viel Geld. Und ich glaube, von manchen Situationen möchte ich gar keine Bilder sehen, da ist es doch viel schöner, sich einfach so dran zu erinnern.

Wenn ich mein Leben als Livestream auf Twitter, Facebook oder im Buschfunk veröffentliche, dann hat da aber doch einen großen Nachteil: Über was unterhalte ich mich denn dann, wenn ich die Person mal wieder wirklich sehe? Oder gibt es das nicht mehr, ist das einfach nur noch ein Begrif, über den alle Chatter lachen – Real Life?

P.S.: Sogar Bill Gates hat jetzt schon einen Twitter-Account. Na dann Prost.

Geschrieben in Computer & Internet | Keine Kommentare »